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Kurzstopp: TouchCover

Heute kam überraschend mein zyan-farbenes Touch Cover für meinen Surface – überraschend deswegen, weil ich keine (von Microsoft versprochene) Versandbestätigung erhalten habe. Soll mir aber recht sein, hauptsache es ist da!

Und dieses Teil ist echt ein Wunderwerk der Technik (ich meine das Ernst!): Es hält magnetisch am Surface und dient zum einen als Schutzhülle. Klappt man es auf, schaltet sich automatisch der Surface-Bildschirm an – nett! Auf der Innenseite des Touch Covers befindet sich nun eine 77-Tasten-Tastatur plus Trackpad. Ich weiß nicht, woraus das Material ist, aber es fühlt sich sehr angenehm nach Stoff/Samt an. Die Tasten sind leicht erhaben, aber – und das ist das besondere –, es sind keine mechanischen Tasten! Deswegen heißt es auch Touch Cover, es regiert ähnlich einem Touchscreen. Nur noch etwas intelligenter, dann man muss wirklich auf die Tasten drücken, damit losgeschrieben wird. Lege ich einfach nur die Hände drauf … … … passiert nix. Cool!

Ok, was aber, wenn ich die Tastatur (mit Surfaces eingebautem Kickstand sowohl auf dem Tisch als auch auf dem Schoß wunderbar zu benutzen) nicht nutzen möchte, da ich komplett auf Bildschirm-Touch umsteigen will? Kein Problem, entweder Cover einfach abziehen, oder aber das Cover nach hinten auf die Surface-Rückseite schlagen. Das geniale daran: Durch den Lagesensor im Cover wird erkennt, dass ich es nach hinten geklappt habe und wenn ich die Tasten berühre/drücke passiert … … … wieder nichts. Es werden keine versehentlichen Tastaturanschläge oder Mausklicks ausgelöst. Sehr, sehr fein.

Und nebenbei bemerkt: Es schreibt sich unglaublich flott mit dem Touch Cover. Ich bin absolut begeistert, ich hätte nicht gedacht, dass es so gut ist!

P.S.: Diesen Blog-Eintrag habe ich nun mit Word 2013 aus dem vorinstallierten Office geschrieben. Viel angenehmer als die WordPress-App, zumal sich Word mit dem Blog verbinden und direkt veröffentlichen kann.

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Hallo Surface!

Der Titel dieses Blogs ist durchaus mehrfach interpretierbar: zum einen wird es fundiert oberflächlich zugehen, zum andere möchte ich mal sehen, ob ich mit meinem heute frisch eingetroffenen Surface-Tablett mehr blogge als früher. Außerdem möchte ich gern meine Erfahrungen mit Surface und dem zugehörigen Ökosystem mitteilen.

Der Name „Surface“ hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Vor einiger Zeit war ich als Werkstudent bei der T-Systems MMS in Dresden angestellt. Dort hatte ich das besondere Glück, an einem Projekt für Microsofts damaligen Surface-Tisch mitzuarbeiten. Dieses Gerät war wirklich toll und hat mich tief beeindruckt. Das Programmieren dafür machte viel Spaß, die Bedienung war für mich innovativ und wahr gewordene Science Fiction.

Als ich im Laufe diesen Jahres vom Surface-Tablet hörte, war ich zunächst sehr skeptisch und irgendwie … eifersüchtig? Für mich war ein Surface ein Tisch, kein iPad-Klon (den Tisch gibt es immer noch, zumindest in einer neueren Variante, unter dem Namen Microsoft PixelSense). Nach einer gewissen Zeit hatte ich mich dran gewöhnt, fand es später und finde es nun immer noch aber verdammt cool! Er erinnert mich zum einen an die gute alte Zeit mit „meinem“ Tisch, zum anderen bietet mir Microsoft nun die Möglichkeit, einen eigenen Surface zu besitzen.

Der/Das Surface ist mein erstes Tablet – iPads habe ich nur mal kurz bei Freunden benutzt, Android-Geräte nur in der Zeitung gesehen. Ich bin kein großer Apple-Fan (auch wenn ich deren Leistung absolut anerkenne) und die Android-Geräte schienen mir allesamt unausgereift. So wartete ich geduldig, bis endlich ein entsprechendes Produkt von Microsoft auf den Markt kam. Da ich zufriedener Windows- und Windows-Phone-User bin, ist das eigentlich ein ziemlich vernünftiger Weg, denke ich.

Nichtsdestotrotz wird es aber sicher vorkommen, dass ich mich über Features des Surface/Windows 8 freuen werde, die bei iPad-Nutzern nur ein müdes Lächeln hervorrufen werden – man möge es mir verzeihen.

Seit ich 1990 zum ersten mal „Star Trek: Die nächste Generation“ im ZDF gesehen habe, träume ich davon, auch endlich so ein PADD besitzen zu können – und nun ist der Traum ist endlich war geworden …

P.S.: Dieser Artikel wurde mit der Windows-8-WordPress-App und der ziemlich guten Bildschirmtastatur des Surface geschrieben. Das TouchCover (coole Technologie!) ist bestellt, aber noch nicht angekommen.

Windows Live Writer

Scott Hanselman führt in seiner genialen Liste von Entwickler- und Power-User-Tools für Windows (mit Dank an @MavRaven für den Link) u.a. den Windows Live Writer zum Bloggen auf. Dieser wird hiermit getestet.

Mal schauen, ob mich dies motiviert, z.B. über meinen Ärger mit Threatfire und dem Windowsinstallationsdienst zu berichtet …

Zune 4.8 erhältlich

Seit vorgestern ist das Update für Zune von Version 4.7. auf Version 4.8 der Player- und Verwaltungssoftware für Microsofts Windows Phone 7 verfügbar. Dieses bereitet die Software auf die Zusammenarbeit mit dem neuen „Windows Phone“-Update 7.5 (Mango), funktioniert aber auch problemlos mit NoDo-Geräten (gerade getestet, mit Dank an @rschu und @samaschke). An der Oberfläche hat sich auf den ersten Blick allerdings nicht viel getan.

Was ich mir persönlich von Zune erhofft habe und mir noch Wünsche:

  1. Wenn ein Update für eine App vorliegt, muss man dieses zwangsweise direkt über das Handy einspielen, d.h. man verbindet sich beispielsweise per WLAN mit dem Netz und installiert das Update über die integrierte Marketplace-App. Es wäre meiner Meinung nach sehr sinnvoll, wenn mir alle Update auch in Zune angezeigt werden würden und ich diese eben über Zune installieren kann. Da ich prinzipiell jede App initial auch über Zune installieren kann, sollte dies kein großes Problem darstellen.
  2. Ähnlich wie bei Steam (http://store.steampowered.com/) sollte es möglich sein, sich eine persönliche Wunschliste an Apps anlegen zu können, d.h. ich setze eine Art „Bookmark“ auf eine App, die mich interessiert, die ich aber aus welchen Gründen auch immer noch nicht kaufen möchte/kann. Somit habe ich schnellen Zugriff auf meine Wunschkandidaten, ohne sie mir konkret merken zu müssen. Außerdem ist sowas sicher chic für den Anbieter zum Statistiken anfertigen und interessensbezogene Werbeeinblendungen. 🙂
  3. Mit Zune ist es möglich, ein abgespieltes Lied mit der Vergabe eines Herzens zu mögen, um somit Lieblingslieder hervorzuheben. Dies ist war ganz nett, aber sinnvoller würde ich eine Bewertungsskala nach dem Schulnotenprinzip sehen, wie es beispielsweise in Songbird (http://getsongbird.com/) möglich ist. Dies würde wesentlich feiner granulierte Playlists ermöglichen („Spiele alle Songs, die ich mit 4 oder 5 Punkten bewertet habe.“)

Alle Änderungen der neuen Version sind im „Windows Phone“-Blog unter http://windowsteamblog.com/windows_phone/b/windowsphone/archive/2011/08/23/now-available-zune-4-8.aspx zu finden.

Hello world!

Habe den Blog erstmal nur so eingerichtet (a.k.a. „weil ich es kann“). Wer weiß, wann man ihn nochmal gebrauchen kann.

Wir sehen uns …